Hungersnot in Burkina Faso – Kinderhilfe Westafrika bittet um Spenden


Massive Ernteausfälle bedingt durch den ausbleibenden Regen haben zu einer schleichenden Hungersnot geführt. Die Vorräte sind aufgebraucht. Durch die Verknappung haben sich Lebensmittel stark verteuert. Für einen Sack Mais (100 kg), der normalerweise 20 Euro kostet, müssen derzeit zwischen 40 und 50 Euro bezahlt werden. Die durchschnittlichen Einkommen betragen nur 40 bis 100 Euro pro Monat. Viele Familien können ihre Kinder nicht mehr ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgen. Bauern, deren Einkommen ihr Ernteertrag ist, haben auf Grund der Dürre keinerlei Einnahmen. Als Pastor Moise Oubda von einer Reise zu Pastoren im Umland zurückkam, waren bereits einige ältere Gemeindemitglieder verhungert. Kinderhilfe Westafrika e.V. bittet daher dringend um Spenden mit dem Verwendungszeck Lebensmittelhilfe Burkina Faso. Von den Spendeneinnahmen werden bedürftige Mitglieder der Gemeinde mit Reis und Mais versorgt.

Foto oben: Jugendliche vom Projekt Fußball für Straßenjungs verteilen im Auftrag von Kinderhilfe Westafrika e.V. Maissäcke. Die finanziellen Kapazitäten des Vereins reichen aber nicht aus, um in der Gemeinde von Pastor Moise Oubda die größte Not zu lindern.

Foto unten: Vor einem Gebäude warten Menschen auf die Verteilung von Lebensmitteln. Einige von ihnen haben seit Tagen nichts mehr gegessen.

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