Projekte

Dorcas Mädchen
Burkina Faso: Dorkas-Center –
Schneiderausbildung für Mädchen

Kinderhilfe Westafrika e.V. unterstüzt das Dorkas-Center in Bobo Dioulasso. Hier werden Mädchen und junge Frauen zu Schneiderinnen ausgebildet und erhalten anschließend eine Nähmaschine, damit sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Finanzierung erfolgt über Patenschaften.

Burkina Faso: Dorcas-Kindergarten
2012 wurde der Dorcas-Kindergarten in Bobo-Dioulasso gegründet. Mit Unterstützung der Stiftungen Nord-Süd-Brücken und ein Herz für Kinder konnten Gebäude errichtet werden. Inzwischen spielen und lernen 70 Kinder von montags bis freitags am Vormittag im Dorcas-Kindergarten. Sie bekommen von den vier Erzieherinnen entsprechend ihrer Altersstufe wichtige feinmotorische Fertigkeiten sowie einige Vorschulkenntnisse vermittelt. Außerdem erhalten sie eine warme Mahlzeit. Die Räumlichkeiten wurden 2014 um zwei zusätzliche Gebäude erweitert. So konnte nun auch eine Krippe eröffnet werden, die es berufstätigen Müttern ermöglicht, ihrer Arbeit nachzugehen und Geld für die Versorgung der Familie beizusteuern. Die Deckung der Kosten für die tägliche Betreuung der Kinder erfolgt über Patenschaften.

Projekt-WaisenkinderBurkina Faso: Betreuung von Waisenkindern
Im Waisenkinderprogramm werden Waisenkinder und Kinder aus prekären Familienverhältnissen unterstützt. Die Kinder leben bei Verwandten und Pflegefamilien, die jedoch eine ausgewogene Ernährung und Ausbildung der Kinder aus finanziellen Gründen nicht gewährleisten können. Durch das Programm werden die Kinder speziell gefördert, damit sie bessere Zukunftschancen haben. Die Deckung der Kosten für die tägliche Betreuung der Kinder erfolgt über Patenschaften.

FC-DOrcas-Trikots
Burkina Faso: Dorcas-Jungs-Projekt
Das Dorcas-Jungs-Projekt in Burkina-Faso ging im Jahr 2011 an den Start. Hier finden Jungs Aufnahme, die bisher auf der Straße lebten. Vormittags findet Schulunterricht statt, nachmittags steht Fußballtraining auf dem Programm. Auch ein Beruf kann erlernt werden. Angeboten werden Ausbildungen für Elektriker, Schweißer, Tischler und Schneider. Die Begeisterung bei den Jungen, die bisher keinen wirklichen Lebensinhalt hatten, ist riesengroß. Die Finanzierung erfolgt über Patenschaften.

Geldscheine
Burkina Faso: Mikrokredit-Programm
Wir unterstützen Familien mit Mikrokrediten, damit sie sich eine Existenz aufbauen können. Rund 100 bis 300 Euro ermöglichen die Gründung eines Kleinstunternehmens. Tierhaltung, Verkaufsstände oder Transportunternehmen sind nur einige Beispiele erfolgreicher Existenzgründungen. Private Kreditgeber aus Deutschland, die dieses Programm unterstützen, erhalten für ihre gewährten Kredite Zinsen in Höhe von drei Prozent pro Jahr.

Ghana: Waisenhaus in Jirapa

Wir unterstützen die einheimischen Organisationen Ghacoe Women’s Ministry und Firm Lifeline Ministries. Gemeinsam mit ihnen wurde in Jirapa das erste Waisenhaus eingerichtet. Weitere Projekte gibt es in Nadawli und Nakpanduri. Wir unterstützen hier Existenzgründungen von mittellosen Frauen sowie eine Krankenstation. Die Finanzierung erfolgt über Patenschaften.

Deborah-Center in Benin
Gruppenfoto-mit-Lehrerin
Im Deborah Center leben zwölf Mädchen im Alter von 16 bis 24 Jahren.
Seit einigen Jahren gibt es das Center in Tanguieta an der Grenze zu Burkina Faso. Pastor Jacob Aaron und seine Frau Marte haben es ins Leben gerufen um besonders benachteiligten Mädchen zu helfen. Viele von ihnen konnten keine Schule besuchen. Deswegen wird im Deborah Center nicht nur das Schneidern gelehrt. Am Anfang lernen die Mädchen lesen, schreiben und einfaches rechnen. Auch verschiedene Handarbeiten oder Stoffe färben stehen auf dem Unterrichtsplan. Bis zum Ende der Ausbildung können die Schülerinnen Kleidung selbst herstellen. Mit diesem Wissen können sie sich später eine eigene Existenz aufbauen. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über Patenschaften.

Waisenhaus Taiacou in Benin

Ungefähr 40 Kinder leben im Waisenhaus im kleinen Dorf Taiacou. Im Dorf gibt es keinen Strom. Wasser muss aus dem Brunnen per Hand gefördert werden. Ignace und seine Frau Pauline haben das Waisenhaus 2011 gegründet. Sie wollten der Not vieler Kinder nicht mehr tatenlos zusehen. Für ein Jahr lang kann das Projekt ein Gebäude leihweise nutzen, nach Ablauf dieser Frist muss das Waisenhaus ausziehen. Deshalb möchte Kinderhilfe Westafrika e.V. ein Haus für dieses Projekt errichten. Die Zahl der Kinder im Waisenhaus ist stark gestiegen. Waisenkinder werden in ihrer Verwandtschaft nur „herumgereicht“, da die Familienangehörigen oft selbst um die Existenz kämpfen müssen und zusätzliche Kinder schwer zu ernähren sind. Ignace und seine Frau versuchen zusammen mit zwei Mitarbeitern die Kinder so gut wie möglich zu versorgen und zur Schule zu schicken. Ohne Unterstützung von Hilfsorganisationen reichen ihre Mittel aber nicht aus. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über Patenschaften.