Benin

Waisenhaus „Centre Tabitha Dorcas“
Das Waisenhaus „Centre Tabitha Dorcas“ befindet sich in dem kleinen Dorf Mougnon im Süden der Republik Benin in Westafrika. Es wurde von Pastor Ernest Ahouignan und seiner Frau Florentine gegründet. Momentan leben 25 Kinder im Heim, weitere 20 werden in Gastfamilien unterstützt. 2016 wurde das neue Waisenhaus fertiggestellt. Das Küchengebäude sowie die Toiletten und Duschen sind seit Anfang 2017 nutzbar. Zur Unterstützung des Projektes und der Kinder werden noch Paten gesucht.
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Waisenhaus Taiacou in Benin

Ungefähr 40 Kinder leben im Waisenhaus im kleinen Dorf Taiacou. Im Dorf gibt es keinen Strom. Wasser muss aus dem Brunnen per Hand gefördert werden. Ignace und seine Frau Pauline haben das Waisenhaus 2011 gegründet. Sie wollten der Not vieler Kinder nicht mehr tatenlos zusehen. Für ein Jahr lang kann das Projekt ein Gebäude leihweise nutzen, nach Ablauf dieser Frist muss das Waisenhaus ausziehen. Deshalb möchte Kinderhilfe Westafrika e.V. ein Haus für dieses Projekt errichten. Die Zahl der Kinder im Waisenhaus ist stark gestiegen. Waisenkinder werden in ihrer Verwandtschaft nur „herumgereicht“, da die Familienangehörigen oft selbst um die Existenz kämpfen müssen und zusätzliche Kinder schwer zu ernähren sind. Ignace und seine Frau versuchen zusammen mit zwei Mitarbeitern die Kinder so gut wie möglich zu versorgen und zur Schule zu schicken. Ohne Unterstützung von Hilfsorganisationen reichen ihre Mittel aber nicht aus. Für dieses Projekt werden zurzeit keine Patenschaften vergeben.

Deborah-Center in Benin
Gruppenfoto-mit-Lehrerin
Im Deborah Center leben zwölf Mädchen im Alter von 16 bis 24 Jahren.
Seit einigen Jahren gibt es das Center in Tanguieta an der Grenze zu Burkina Faso. Pastor Jacob Aaron und seine Frau Marte haben es ins Leben gerufen um besonders benachteiligten Mädchen zu helfen. Viele von ihnen konnten keine Schule besuchen. Deswegen wird im Deborah Center nicht nur das Schneidern gelehrt. Am Anfang lernen die Mädchen lesen, schreiben und einfaches rechnen. Auch verschiedene Handarbeiten oder Stoffe färben stehen auf dem Unterrichtsplan. Bis zum Ende der Ausbildung können die Schülerinnen Kleidung selbst herstellen. Mit diesem Wissen können sie sich später eine eigene Existenz aufbauen. Für dieses Projekt werden zurzeit keine Patenschaften vergeben.